Reiterfahrung

Mit ca. 8 Jahren begann ich meine reiterliche Karriere, die Ausbildung hat mein Vater übernommen, dessen Reitstil und Methoden stark von J.C. Dysli geprägt waren.

Wir haben gemeinsam an Sternritten, Distanz- und kleineren Wanderritten teilgenommen. Im Vordergrund stand die Erholung bzw. Freizeitgestaltung mit dem Pferd und nicht der Leistungsgedanke, sprich Turniersport

Mit Cody, den ich 1994 als Jährling kaufte, habe ich erste Erfahrungen in der Jungpferdeausbildung gesammelt und ihn bis zur erfolgreichen Turnierteilnahme im Trail geführt.

2004 ff. hat mir eine damalige Freundin ihre Stute zur Verfügung gestellt und mit ihr war ich erfolgreich auf den EWU-Regionalturnieren unterwegs. Wir sind in den Disziplinen Trail, Pleasure, Horsemanship und Reining gestartet.

Im Frühjahr 2008 habe ich mir wieder ein eigenes Pferd gekauft – eine Quarter Horse Stute namens Kings Angels Sheela. Sie war zu dem Zeitpunkt 3 Jahre, roh – und verwöhnt…. Aber wie heißt es so schön – man wächst an seinen Aufgaben!

2010 war unsere erste Turniersaison mit Starts in den EWU Jungpferdeprüfungen, die wir mit Bravour geschafft haben.
2011 hatten wir verletzungsbedingt nur zwei Starts auf  EWU-Turnieren, diesmal auf einem großen AQ Turnier, bei dem u.a. Qualifikationspunkte für die Deutsche Meisterschaft gesammelt werden. In der Junior Pleasure wurden wir 4te und den Junior Trail haben wir gewonnen!

Im Juni 2011 gab es weiteren Familienzuwachs: Sonny Fine Miracle, eine 6jährige Appaloosa Stute, die später, neben ihrem Einsatz als 2. Turnierpferd, nach einer gewissen „Einarbeitungsphase“  ihren Job als Schulpferd aufnehmen wird.

Neben dem Training und Unterrichten bin ich auch hin und wieder als Ringsteward bei der EWU und der NRHA im Einsatz. Ein Highlight dabei war das NRHA European Affiliate Championship 2010 in der Schweiz auf der Anlage von Corinna Schumacher.

Kursbesuche bei namhaften Trainern – auch über den „Tellerrand“ des Westernreitens hinaus – sind ebenso ein fester Bestandteil meiner Weiterbildung. So bekam ich in dem Kurs von Dominique Barbier im Juni diesen Jahres mit dem Motto „Leichtigkeit in der Klassischen Dressur“ ein weiteres kleines Puzzleteil an die Hand, um mein Training weiter zu verbessern.